Wann wird diese Erstickung enden?
Wenn wir uns aller künstlicher Mittel zur Gestaltung dieser Welt entledigt haben und sie nicht mehr brauchen.
Man spürt sie, sobald man am Morgen erwacht, denn sie hat sich wie eine Bleidecke über das Land gelegt und das Leben scheint vielerorts regelrecht zu stagnieren, begleitet von einem permanenten, erschöpfenden Brodeln und Grollen im Hintergrund, das an den Nerven zehrt. Auf diesem Pfad spiegelt einem das nicht nur die Psyche, sondern auch der immer empfindsamer werdende Körper.
Es ist schon fast grotesk, dass die Nachrichten manchmal wie ein Trostpflaster wirken, wenn man weiß, wo man lesen muss, denn sonst könnte man sich nicht vorstellen, wo dieser erstickende Zustand herrührt und weshalb er einfach nicht weichen will. Denn auch hinsichtlich der Berichterstattung gibt es immer noch eine Schere zwischen dem, was man als panikartige, verirrte Propaganda bezeichnen könnte und dem, was tatsächlich in der Welt passiert. Aber trotz aller positiver Entwicklung fällt es mir schwer, in Jubel auszubrechen, wenn ich weiß, dass ein großer Prozentsatz der Menschheit nicht daran teilhaben kann – noch nicht.
Es gibt sie noch, die scheuklappenbehafteten Geisterfahrer, die anscheinend nichts von alledem mitbekommen (wollen?) und weiterhin, wenn auch nicht mehr so ganz überzeugend, vor sich selbst beteuern, wie recht sie doch schon immer hatten, denn die Mainstreammedien erzählen es doch auch immer noch – leider
Es gibt die vollkommen Verirrten, die Angst vor einem Frieden haben, aus welchen Gründen auch immer. Wer sich nicht als gewollter und geliebter Teil der göttlichen Schöpfung erfährt, muss sich wirklich sehr verloren vorkommen. Kein Wunder, dass er sich an materielle Dinge und weltliche Macht klammert, denn bis weiter als zum Tod und immer wieder zum nächsten Tod können sie nicht denken, diese Grenze ist für sie kategorisch; trotz der Möglichkeit der Inzucht und des Klonens und trotz aller Bionik, Transhumanismus oder Brain-Hacking werden sie immer noch sie selbst bleiben und mit sich und ihren maroden Gedanken leben müssen, die Armen.
Wieder andere haben sich, seit die Bedrohung durch "Corona" vorbei ist, wieder ihrem kleinen Lebensradius zugewandt und sind damit zufrieden, und das kann ihnen niemand übel nehmen, wenn sie es noch nicht besser verstehen können. Vielleicht trägt ihre selbstgenügsame Friedfertigkeit momentan mehr zu unser aller Fortschritt bei, als wir ahnen.
Andere, die schon etwas mehr in die Materie eingedrungen waren, sind inzwischen der tagtäglich prophezeiten Katastrophen müde und glauben gar nichts mehr, und viele der Informierten sind überfüttert mit den Themen des bösen Russen, der in Wirklichkeit maßgeblich an der Rettung der Welt beteiligt ist, der heldenhaften Ukraine und ihrem Bettelprinzen, der so allmählich seinen vergoldeten Hintern versohlt bekommt, dem im Kreis herumhüpfenden Frieden, der sich noch nicht so ganz manifestieren will, zumindest nicht spürbar in den Herzen, dem Theater um einen amerikanischen Präsidenten, dem man jeden Erfolg zu missgönnen scheint und all den angekündigten Epsteins, die sich immer wieder entziehen.
Der Klimawandel hat uns nicht verbrannt, im Gegenteil, und wir Ungeimpften leben immer noch, was natürlich reiner Zufall ist, kein Argument für den Wahrheitsgehalt unserer Warnungen.
Und wo bisher die Schulmedizin verteufelt wurde, sprießen jetzt die Naturheilmittelchen und Apparate aus dem Boden in einer (Kosten)Vielfalt, dass es einem schon vom Lesen alle Poren verstopft, und fahren den nächsten lukrativen Markt hoch. Würde man sich wirklich dem Glauben zuwenden, der die gottgegebenen Selbstheilungskräfte beinhaltet, und lieber darauf hinarbeiten, dass jedes lebensfeindliche Gift aus dem Milieu des Planeten verschwindet, auch das innere, wäre all das überflüssig. Auch hässliche Gedanken und Worte und eine negative Lebenseinstellung wirken wie Gift auf den Körper. Masaru Emoto machte es mit seinen Wasserkristallbildern sichtbar.
Manchmal möchte man einfach nur noch "Stopp!" in diese Welt hineinrufen, denn das menschliche Mental hört nicht damit auf, voller selbstverliebter Überzeugung immer neue Kapriolen zu schlagen. Umso lieber, wenn man sich dabei noch etwas hinzuverdienen kann.
So mancher einsame spirituelle Rufer in der Wüste zieht sich jetzt aus dem erstarrten Gedöns wieder etwas zurück, um sich auf den eigenen Weg zu konzentrieren. Einmal, weil der Weltfrieden vor der Haustür steht, die angebahnte multipolare Weltordnung sich immer mehr festigt und weil die lange, anstrengende Phase des äußeren globalen Ringens darum sich gottlob langsam dem Ende zuneigt. Zum anderen, weil die leisen, weiterführenden Stimmen in dieser Zeit wieder etwas untergehen. Wie die Mutter vor etwa 50 Jahren für diese Zeit prophezeite, sind wohl alle, die dafür empfänglich sind, mit der Lehre Sri Aurobindos in Berührung gekommen, und es fühlt sich an, als wäre die erste Begeisterung um dieses Thema verstummt und die wirkliche Arbeit an der Verwirklichung, die unter der Oberfläche verläuft und alle inneren menschlichen Ressourcen enorm herausfordert, wurde aufgenommen. Im Stillen bereitet sich jetzt vor, was sich in ein- oder zweihundert Jahren spürbar im Außen entfalten wird ...
Viele spirituelle Arbeiter sind erschöpft, vor allem jene, die bis jetzt ein gewissen Maß an äußerer Präsenz aufrecht erhielten, um zu lehren und aufzuklären, und für manche von ihnen ist das Maß an Selbstlosigkeit gegenüber der dauerkonsumierenden Masse erfüllt, von der sich der Großteil lieber berieseln und therapieren lässt, als Eigenverantwortung zu übernehmen. Sie werden es zu ihrer Zeit verstehen – am eigenen Leib.
Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, und kaum jemand bleibt davor verschont.
Jeder Winkel dieser Erde ist betroffen
Das Problem am Zustand dieser Welt ist, selbst wenn man sich eine meditative Haltung und ein gewissen Maß an Gleichmut erarbeitet hat: Ihr energetischer Zustand ist überall zugegen, egal in welcher Ecke des Planeten man sich befindet. Der sensitive Körper leidet immer wieder darunter, denn wäre er bereits vollkommen transformiert, wäre man längst nicht mehr hier. Gerade wenn man im Integralen Yoga eine bestimmte Stufe der Entwicklung erreicht hat, wird einem das im eigenen System oft schmerzlich gewahr, da sich jegliche Trennung vom Rest der Welt verflüchtigt. Alles Herkömmliche, Alte wird in zunehmendem Maße als Widerstand erfahren und jeder Schritt nach vorn ist erschöpfend, dass einem immer mehr vor dem nächsten graut.
Was man in diesen Tagen am meisten um sich herum vermisst, wäre zugleich das Heilmittel: Die ungetrübte Lebensfreude, der Urgrund der göttlichen Schöpfung. Man muss sie immer wieder in sich selbst finden, was ohnehin der einzig lohnende Weg ist. Denn alle äußeren "Freuden" sind vergänglich und ziehen nicht selten eine gegenteilige Schwankung nach sich, weil sie vitaler Natur sind.
Trotz aller empfundenen Stagnation rumort es im Untergrund oder Hintergrund. Es ist das Lügenhafte selbst, das sich wehrt, ans Licht gezerrt zu werden. Doch das Wahrheitsbewusstsein ist unerbittlich, die Zeit ist reif für etwas anderes, das sich bereits in diese Welt herabgesenkt hat und diese Reibung verursacht. Ein Spannungsfeld gleich einer elektrisierenden, stehenden Wolke, die sich aus den verschiedensten Emotionen speist, hat sich unsichtbar über diesen Planeten gelegt, unterstützt durch den Wetterkrieg über unseren Köpfen, der auch noch das letzte Restchen äußeren Lichts von uns fernzuhalten versucht und alles in einer einschläfernden grauen Eintönigkeit versinken lässt, auch das Gemüt der Menschen.
Nicht wenige darunter hadern in diesen Tagen mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, weil ihnen ein Großteil von dem entzogen wurde, worauf sie ihr bisheriges Leben stützten, und je nach Schlussfolgerung leider auch damit, ob sie dieses Leben fortführen oder ihm ein Ende setzen sollen. Ob diese bedauernswerten Mitmenschen wirklich daran interessiert sind, ob wir als erste Nation zum Mars fliegen werden ...?
Diese Erstickung ist bis zu einem bestimmten Grad gewollt, wenn auch jede der oppositionellen "Seiten" unterschiedliche Ziele damit verfolgt. Während es den alten Dunkelmächten darum geht, tatsächlich unseren Lebenswillen zu brechen, strebt die lichte Seite danach, uns das Außen etwas ungemütlich zu machen, indem sie den Druck weiter erhöht und uns im eigenen Saft schmoren lässt; damit wir uns endlich unserem inneren Kraftquell zuwenden und erkennen, wohin die Reise geht, denn wir werden diese höhere Kraft dafür brauchen.
Der Körper lügt nicht
Das stellte schon die Mutter im Laufe ihrer Transformation fest, und man kann es nur bestätigen.
Interessanterweise trat in den letzten Wochen ein „neues“ Symptom auf, das nichts mit der Ernährungsweise zu tun hat: Die gesamte Verdauung hatte Schräglage und die "Erkältung" wollte nicht mehr weichen. Der Magen begann plötzlich wie aus heiterem Himmel all das "Saure" aufzustoßen, das er nicht mehr verdauen konnte, denn "Magenschmerzen gehen meist auf ein Gefühl der Ungerechtigkeit oder der Auflehnung gegen eine Situation zurück, die wir nicht akzeptieren können." (Claudia Rainville, Metamedizin, siehe Lit.) Ergeht es in diesen Tagen nicht Millionen von Menschen so, dass sie vieles nicht mehr richtig verdauen können, was ihnen serviert wird?
Es ist die Speiseröhre, die regelmäßig wie von einem brennend heißen Stahl durchzogen wird und schmerzt, weil sie die Brocken nicht mehr aufnehmen und schlucken kann, die einem vor die Nase geworfen werden. Die Medien sind voll dieser unverdaulichen Brocken, seien es die MSM mit ihren apokalyptischen Falschmeldungen und Prophezeiungen, oder die langsam aufscheinenden und für viele Menschen noch wesentlich schwerer zu begreifenden Untergrundwahrheiten, da kann man schon sauer werden. Depression, Wut, die Unfähigkeit, mit all dem umzugehen, all das schlägt sich auf den Magen und die gesamte Verdauung, die mit der Aufnahme durch den Mund beginnt und im Darm endet, der je nach Art der versuchten Bewältigung entweder mit Verstopfung oder dem flotten Gegenpart reagiert, wenn es ihm zu viel wird.
Natürlich bewirkt schon allein der Wetterkrieg über unseren Köpfen eine Verschlechterung unseres psychischen und physischen Zustands. Aber sieht man allein darin die Ursache, entgeht einem der tiefere Sinn der göttlichen Vorsehung und welchen Zweck sie ihrerseits mit ihrer gewollten Erstickung verfolgt; zumal die meisten Menschen noch gar nicht verstanden haben, was sich über ihren Köpfen wirklich abspielt. Alles in dieser verrückten Zeit ist eine Spur zu überzogen, zu verrückt, zu wahnhaft, zu extrem, denn viele Erstickungen wirken hier gleichzeitig auf uns ein.
Du begegnest in deinem Leben genau dem, was du in dir trägst, sagte die Mutter sinngemäß. Wer das auf die rechte Weise annehmen kann und sich nicht vor den eigenen vorübergehenden Scham- und Schuldgefühlen fürchtet, wird den Gesamtzusammenhang erkennen und in der Lage sein, sein Herz über all das hinaus zu erheben, seinen wahren Kraftquell zu finden und die Lüge hinter allem zu erkennen und in sich selbst zu entwurzeln.
Und wo wir schon bei den niederen Bewusstseinsebenen von Schuld oder Scham angelangt sind: Was bläute man den Deutschen seit dem zweiten Weltkrieg bis in die Nachfolgegenerationen über alle medialen Kanäle ein?
"Schuldig sollt ihr euch fühlen, ihr Judenhasser und -möder! Ewig in Sack und Asche sollt ihr gehen und dafür bezahlen!" Und wir haben alle dafür bezahlt, bis heute. Wohin all die Gelder verschwanden und wofür sie genutzt wurden, wird langsam offenbar. Doch wer es wagt, etwas gegen einen Juden zu sagen oder zu schreiben, sei dieser ein Verbrecher oder nicht, gilt sofort als Antisemit, ein absolutes Unwort dieser Zeit. Wann hört dieser Unsinn endlich auf? Die gesamte Rassendebatte verkommt mehr und mehr zu einer Absurdität, der allmählich die Luft ausgeht und die Menschen haben sie satt. Verbrechen sind Verbrechen, egal wer sie wann und wo verübt.
Wie heißt es doch gleich? "Niemand steht über dem Gesetz", und damit meine ich die karmischen Gesetze, die man nicht korrumpieren und vor den Politkarren spannen kann wie die weltliche Gerichtsbarkeit.
Zuweilen scheint es so, als würde der Höchste viel zu lange Geduld haben mit jenen, die wir der dunklen Seite zuordnen, aber vielleicht liegt das daran, dass Er ihnen so lange wie nur irgend möglich die Chance einräumen möchte, zur Besinnung zu kommen? Denn diejenigen, die Seiner Führung vertrauen, sind bereits auf der sicheren Seite und laufen nicht mehr Gefahr, ihre Seele zu verlieren.
Er lässt sich noch steigern, der (un)menschliche Wahnsinn: Hätte man uns nicht am liebsten das Atmen verboten und das Kindergebären, damit die Erde nicht an `unserem´ CO"-Ausstoß zugrunde geht? Bezahlen wir nicht auf jede nur erdenkliche Weise für all diese "wissenschaftlichen" Erkenntnisse der "Experten", was nur funktionierte über Schuldzuweisungen und Angstmache? Was geschieht, nachdem all das jetzt aufbricht und sich als die perverse eugenische Lüge entlarvt, die sie in Wirklichkeit war? Löst das nicht eine ohnmächtige Wut aus und das Empfinden einer unterirdischen Ungerechtigkeit?
Man stelle sich allein die bedauernswerten schwangeren Müttern vor, die der Impflüge aufsaßen und dadurch ihr ungeborenes geliebtes Kinder verloren.
Wie immer könnte man die Liste erweitern.
Weshalb also sind wir in diesen Tagen permanent verschnupft, von was haben wir alle die Nase gestrichen voll? Weshalb bekommen wir immer wieder Halsentzündung, einen dicken Hals, den wir deshalb nicht "loswerden", weil uns niemand zuhört oder es uns ob so mancher Nachricht oder neuen Regierungsmaßnahme förmlich die Sprache verschlägt? So manchem schwillt der Hals von all dem, was er gewissen Personen am liebsten ins Gesicht schreien würde, die weiter in ihrer selbstgerechten Borniertheit verharren, weshalb alles so langsam vorwärts geht. Denn "Vergib ihnen, Vater, denn sie wissen nicht, was sie tun!", gilt heute nicht mehr, das menschliche Mental hat alle seine Möglichkeiten bis zum Anschlag ausgeschöpft und die leise Stimme in unserem Inneren ist lauter geworden. Viele Menschen fühlen sehr wohl, wenn Entscheidungen anstehen, welchen Weg sie einschlagen sollten, und in der Regel ist es nicht der leichtere. Und sie stehen vor der Frage: "Was wiegt schwerer? Weiterzumachen wie bisher oder den anstrengenden Weg einschlagen zugunsten eines höheren Ziels?", das im Grunde jeder tief in sich spürt, wenn er sich darauf einlässt.
Es ist nicht nur das Geoengineering, das Symptom entzündet sich am inneren Konflikt, deshalb nennt man es "Entzündung". Hier findet eine Kulmination des Drucks von verschiedenen Seiten statt.
Gerade die Weihnachtszeit bringt all die zwischenmenschlichen Gräben und Empfindlichkeiten sehr neuralgisch in unser Gewahrsein.
Wir alle sind untereinander und mit allem was ist vernetzt, ob es uns gefällt oder nicht
Was das Paradoxon von Schuld wunderbar aufzeigt (ungeachtet der momentan deutlich sichtbaren Verbrechen und unmittelbaren Verbindung zum Täter), denn wo endet meine Schuld und wo fängt die deine an? Erinnere ich mich an alle meine Leben und wann ich durch mein Handeln oder Wegsehen all das mit gefördert habe? Wir alle haben heute evolutionsbedingt Anteil an allen Problemen dieser Welt, ob es uns schon bewusst ist oder nicht.
Im Grunde ist diese Erkenntnis doch eine Erleichterung, wir sitzen alle im selben Boot und keiner steht hierin über dem anderen. Und wenn, wie ließe sich das beweisen? Sollten wir nicht lieber gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und mithelfen, den ganzen Müll ein für allemal wegzuräumen und es in Zukunft besser hinzubekommen, egal, wie viele Rückschläge es auch geben mag? Am besten fängt man damit bei sich selber an, denn nur das eigene Terrain lässt sich auch wirklich klar definieren und erobern.
Wer schon bis zu dieser Erkenntnis vorgedrungen ist und sie in seinen äußeren und inneren Erfahrungen wahrnimmt, weiß auch, dass er all das Aufbrechende ohne die Hilfe der göttlichen Mächte nicht bewältigen kann, ja, dass im Grunde nichts jemals außerhalb des göttlichen Gewahrseins geschieht und der Unterschied lediglich darin besteht, etwas unbewusst mit uns geschehen zu lassen oder unsere Zukunft bewusst mitzubestimmen. Für eine lange Zeit waren wir gezwungen, durch diese Welt zu irrlichtern, und trotzdem hielt uns Jemand schon seit Anbeginn der Zeit sicher an unserer Hand und führte uns genau den Erfahrungen zu, die uns dabei helfen sollen, uns all dessen bewusst zu werden. Damit wir irgendwann reif genug sind, diese Welt bewusst im göttlichen Sinne mitzugestalten. Denn dann endet alles Leid und der besagte "Unfall", von dem Sri Aurobindo in seinem Essay "Das Rätsel dieser Welt" spricht, ist wiedergutgemacht.
Die Widerstände werden maximal und die Masken fallen
Je näher die Verwirklichung unserer nächsten evolutionären Stufe als Menschheit rückt, umso mehr trifft das zu. Druck bringt in uns Menschen entweder unsere besten oder unsere schlechtesten Seiten hervor, je nachdem auch beides.
Vielen Menschen ist mittlerweile bewusst, dass wir alle unser Leben selbst gestalten durch unsere Glaubenssätze und unsere Gedanken über diese Welt. Nicht selten treten daher vermehrt Kopfschmerzen durch all das unsinnige Verkopfen auf, umso mehr, wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Der Druck des Supramentals ist permanent und hat in den letzten Monaten wieder zugenommen, damit es wenigstens endlich zum äußeren Frieden kommt und gleichzeitig der innere Aufruhr wegen der weiterhin aufgedeckten Wahrheiten in Schach gehalten wird. Nicht zu vergessen, dass sich am 17. November der Todestag der Mutter jährte, was für gewöhnlich zu einer zumindest vorübergehend erhöhten Aktivität und Beschleunigung der göttlichen Arbeit im irdischen Milieu führt.
Zuweilen wird der geforderte yogische Gleichmut dabei einer harten Prüfung unterzogen, denn nicht immer kommt man umhin, plötzlich in Situationen verwickelt zu werden, mit denen man nicht gerechnet hätte. In diesem Fall entpuppte sich die unten geschilderte gottlob als bewusst herbeigeführt, weil etwas zum Abschluss kommen sollte:
So wurde es unlängst als wahres Paradoxon erfahren, dass einem ohne ersichtlichen Grund plötzlich blanker Hass von jemand entgegenschlug, weil man seine eigene Wahrheit lebt und es einem gut damit geht. Diese Person ärgerte sich darüber, dass man ihr nicht mehr die nötige Anteilnahme zukommen ließ, weil die ich weiß nicht wievielte Operation innerhalb weniger Monaten anstehe. Auch wurde dem ständigen Lamentieren über das ach so schreckliche Altern, das an allem schuld sei, nicht beigepflichtet. Denn Altern sei schließlich "nichts für Feiglinge", diese Weisheit springt einem gleich an der Haustür in Ton gebrannt entgegen.
Jahrelang fuhr man einen permanenten energetischer Vampirismus auf Kosten des Umfelds und inszeniert sich als Opfer, um sich Gefälligkeiten zu erschleichen. Aus dem Inneren emporsteigende Wahrheiten wurde anfänglich sogar noch als solche erkannt: "Ich weiß genau wie ich bin!" Dann aber doch lieber weiterhin mit Alkohol betäubt, als ihnen Rechnung zu tragen.
Man konnte sich gar nicht oft genug boostern lassen und man versuchte jeden um sich herum davon zu überzeugen, leider mit Erfolg. Ich konnte kaum dagegenhalten, denn der Satz "Jeder in dieser Straße denkt genauso wie wir!" nahm mir sofort den Wind aus den Segeln und stellte sich bis auf eine Ausnahme als richtig heraus.
Wer die medial übernommene Wahrheit nicht gleichermaßen anerkannte, wurde von der Liste derer gestrichen, die noch am Tisch sitzen durften.
Heute wird diese Person von Neid und Missgunst getrieben gegenüber jenen, die lieber auf Gott und ihr Urteilsvermögen vertrauten und immer noch gesund sind. Weshalb? Wo man doch immer noch der Überzeugung ist, im Recht mit seiner Meinung zu sein?
Um sich herum hat sie inzwischen ein wahres Arsenal an Tretminen aufgebaut, und wie mitfühlend, freundlich und bewusst "neutral" man sich auch verhält ihr gegenüber, trotz allen Ausgrenzens und jeder Beleidigung ist es nahezu unmöglich, zu vermeiden, dass man in irgendeine davon tritt, sobald man nur den Mund aufmacht. Es scheint regelrecht darauf gelauert zu werden, bis eine dieser Empfindlichkeiten emporschnellen darf, und der ganze begleitende Morast wird lautstark auf einen geworfen.
Liest man im Netz regelmäßig in den Kommentarfunktionen und Chats, scheinen derartige Verhaltensmuster keine Seltenheit mehr zu sein, wie viele berichten.
Die globale Etablierung der Opferrolle
Es ist nur ein scheinbarer Widerspruch: Hier die moralische Überlegenheit, die genau erkannt haben wollte, dass Corona existiert und die Regierung mit allen drangsalierenden Maßnahmen recht hatte, die moralische Überlegenheit, die sich, mit der Regierung im Rücken, bis dahin verstieg, Menschen aus dem Leben auszusortieren, wenn sie sich nicht konform verhielten. Jetzt die sich immer mehr verfestigende Opferrolle, die wieder nur um sich selbst kreist, da es nicht so gut gelaufen ist mit dem Boostern und Ausgrenzen. Da helfen auch keine Ausreden mehr wie das Alter, und natürlich ist das bitter.
Wer sich näher mit dem Thema der Opferrolle auseinandergesetzt hat, oder noch besser, am eigenen Leib jahrelang in seinem Umfeld damit Erfahrungen sammeln konnte, weiß, dass Menschen, die sich bewusst als Opfer inszenieren, eine große Macht und moralische Gewalt auf ihr Umfeld ausüben. Während andere Menschen jeden Tag mit Liebe, Hingabe und Mut ihr Leben zu meistern versuchen, ohne andere mit ihren Problemen zu behelligen oder ihnen die Schuld daran zu geben, ziehen selbstinszenierte Opfer ihre Energien aus dem Umfeld ab indem sie jammern, Beachtung und Mitgefühl einfordern und sich ständig be-raten und be-handeln lassen, ohne selbst aktiv zu werden und eine wirkliche Anstrengung zu unternehmen, dass ihr Zustand sich bessert. Aber solange das funktioniert, weshalb soll man es ändern?
Schaut man genau hin, erkennt man, dass mit der Zeit ihre selbstgerechte scheinbare Überlegenheit allmählich immer mehr in sich zusammenfällt, denn der Ton wird schriller. Die Sache mit dem Opfer will nicht mehr so recht greifen, manche Kontakte sind dessen überdrüssig und bleiben weg und neue lassen sich immer schwerer finden. Aber noch ist es zu schmerzhaft, endlich die Wahrheit anzuerkennen und die Konsequenzen daraus zu ziehen.
Moralisches Überlegenheitsgefühl entspringt dem Stolz, und Stolz ist und bleibt eine Schwäche, die man nur durch radikale Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber überwinden kann. Das merken viele jedoch erst dann, wenn die Flying Monkeys wegbrechen, die im Grunde das Rückgrat dafür bildeten. Und genau das passiert gerade, im Kleinen wie auch auf der internationalen Bühne. Denn die Menschen fangen an zu erkennen, dass die Opfer selbst nie Opfer erbrachten, sondern diese nur ständig von den anderen einforderten.
Mit der Popularisierung der Opferrolle konnte man die Menschheit wunderbar spalten: Erkläre eine Minderheit deiner Wahl zu Opfern, und jeder mitfühlende, hilfsbereite Mensch steigt zumindest für eine Weile darauf ein, denn das liegt in unserer menschlichen Natur. Und reicht das nicht, arbeitet man mit der Übertragung von Verantwortung und sorgt durch Schuldzuweisungen für die nötige Fügsamkeit, denn wer will schon als böses und unfolgsames Kind gelten? Ein perfider Plan, der lange Zeit aufging. Und so wandelte sich im Laufe der Zeit die Schwäche, die ein wirkliches Opfer ausmacht, in die Waffe moralischer Überlegenheit und Gewalt, die von gewissen Drahtziehern nach Belieben eingesetzt werden konnte, um neue Ideologien einzuschleusen, Menschen zu manipulieren, zu diffamieren, zu isolieren oder gar mundtot zu machen. Damit konnte man ganze Bevölkerungsgruppen hin und her bewegen; das Ergebnis können wir heute weltweit beobachten.
Doch nimmt der Leidensdruck dann, ebenso in großen Teilen der Bevölkerung, zu, erwacht die Gegenbewegung und es regt sich Widerstand, der sich seinerseits bewusst organisiert, um die Unterdrücker zu Fall zu bringen; das ist ein Naturgesetz.
Wenn das Mental verrückte Kapriolen schlägt, dann steht es womöglich kurz vor dem gesunden Zusammenbruch
Denn letztendlich wurden all diese Verhaltensmuster nur übernommen und haben sich zu Gewohnheiten verfestigt, die man als Selbstsabotage bezeichnen kann. All das lässt sich jederzeit ändern, man verliert dabei weder einen Arm, noch ein Bein. Nichts davon muss ewig Bestand haben, schon gar nicht, wenn es der eigenen Gesundheit oder dem Wohlbefinden nicht mehr zuträglich ist. Wer quält sich schon freiwillig jeden Morgen in ein paar Schuhe, die zwei Nummern zu klein sind, wenn bereits ein paar neue und passende im eigenen Schrank darauf warten, hervorgeholt zu werden? Das gehört zu unserer Grundausstattung.
Aber weshalb ist das nur so schwer ...?
Weil das Ego es hasst, Unrecht zu haben, weil eben dieser falsche Stolz (ja, es gibt auch einen etwas richtigeren, der aber eher von einer semantischen Verwechslung herrührt) eine der am schwersten zu überwindende Bewusstseinsgrenzen ist, was ich in einem früheren Blogeintrag ausführlich versucht habe, aufzuzeigen ( 22. November 2021). Stolz kann uns sehr lange Zeit immer wieder einmal vereinnahmen, darüber braucht man sich auch als spiritueller Sucher keine Illusion zu machen.
Manche Menschen klammern sich an ihren Überzeugungen fest, als wären sie das Leben selbst. Als ich mich von der oben geschilderten Szene abwandte, um zu gehen und mich dem zu entziehen, was sich da unerwartet an verbalem und vitalem Morast über mich ergoss, rief man mir noch sarkastisch hinterher: "So ist das Leben!"
Nein, so ist dein Leben.
Das Leben in seiner reinsten Form ist kraftvolle, ungetrübte, schöpferische Daseinsfreude, nicht Verbitterung. Sein Dasein damit zu verbringen, am Ende zur Untermauerung all seiner Überzeugungen nur noch als chemisches Testgelände der Pharmaindustrie, als Ersatzteillager der Schulmedizin oder als künstlich aufgebautes Sprachrohr einer verbrecherischen "Elite" zu fungieren und sich mit Suchtmitteln aller Art zu betäuben, wenn es nicht mehr so läuft, ist einfach nur lebensfeindlich. Man ist zu stolz, sich in Demut und als vermeintlicher "Bittsteller" an Gott zu wenden und um Hilfe zu bitten, lieber stirbt man und gibt allem um sich herum die Schuld dafür; die Ursache für jede Art von Projektion.
Ich kann und will nicht beurteilen, ob die besagte Impfsequenz tatsächlich die Persönlichkeit auf negative Art und Weise verändert oder nicht, wie manche herausgefunden haben wollen. Was ich jedoch als universelles Gesetz erfahren habe ist, dass mit Gottes Hilfe alles zum Guten gewendet und jede Art negativer Beeinflussung neutralisiert werden kann.
Was jeder Einzelne unter Leben versteht entspringt dem, was er geworden ist. Wie er sein Leben infolgedessen gestaltet, welche Prioritäten er setzt und was ihm demzufolge widerfährt entspricht der Stufe seines Bewusstseins nebst allen Konsequenzen – nicht mehr und nicht weniger. Entsprechend definiert er, was er unter dem Leben versteht, und die anderen sind nur zu "dumm", das zu erkennen und wie sehr sein armes Ich doch leidet.
Zuweilen kann man solch ein Umfeld tatsächlich nur noch schwer ertragen und vielleicht ist dann die Zeit gekommen, es endgültig hinter sich zu lassen, weil man seine Aufgabe darin erfüllt hat.
Geht freundlich mit euren Mitmenschen um
Trotz alledem, was gerade geschieht: Geht freundlich miteinander um, denn jeder Mensch in dieser Welt hat seinen Teil zu tragen, ob wir es ihm anmerken oder nicht, dazu ist er inkarniert. Auch hat sich nahezu jeder eine Fassade zugelegt, ob bewusst oder unbewusst oder vielleicht sogar von einem Elternteil übernommen, dass man seinen innersten Schmerz nicht erkennt und daran rührt. Mitunter so erfolgreich, dass er ihn selbst nicht mehr spürt, weil er ihn ins Unterbewusste verschoben hat. Doch die Ahnung davon ist immer noch da, wie das Unterbewusste auch, das diese meist latente Angst speist, dass ein anderer diesen Schmerz wieder auslösen könnte. Weshalb sonst sind Angststörungen so weit verbreitet?
Wir schauen nicht unter die Oberfläche einer anderen Person, bevor wir nicht unsere eigenen Urgründe geklärt haben. Und es gibt leider noch immer Menschen, die dem, was sie bei ihrem Gegenüber erfühlen, nicht mit Achtsamkeit und Mitgefühl begegnen, sondern es sogar noch gegen diese Person ausspielen und sie bewusst damit verletzen.
Dient man dem supramentalen Bewusstsein, auch Wahrheitsbewusstsein genannt, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich groß, dass man dadurch sein unmittelbares Umfeld beeinflusst (oder beeinflussen soll) und es den Menschen nicht mehr so leicht gelingt, alles Lügenhafte in sich selbst zu unterdrücken.
Wie es scheint, machen in diesen Tagen auch andere Menschen Erfahrungen wie die oben geschilderte. Man kann Verhalten verurteilen oder einfach als das betrachten, was es ist: Das momentan zur Verfügung stehende Handlungsrepertoire einer Person, um das eigene Leben zu bewältigen. Da ergeht es uns allen gleich. Trotzdem sind wir nicht auf dieser Welt, um das Ego der anderen zu bedienen.
Zudem klafft wie vorhergesagt die Schere von Lüge und Wahrheit immer deutlicher auseinander, jede Entscheidung zeitigt immer schneller und schärfer die entsprechenden Konsequenzen und damit auch vollkommen unerwartete und surreale Reaktionen bei manchen Menschen. Das göttliche Wahrheitsbewusstsein übt seinen Druck auf alle gleichermaßen aus, egal welcher kulturellen oder religiösen Zugehörigkeit, das Göttliche ist absolut gerecht. Jeder hat zwar sein individuelles Problemfeld zu bearbeiten, aber die globale Anbindung und Vernetzung vereint uns. Wir sollten uns nicht beklagen und mitfühlende Beachtung von unseren Mitmenschen einfordern, sondern uns als Mitglied ein und desselben Teams betrachten und willens sein, Seite an Seite mit unseren Erdengeschwistern die globale Wohnstatt von allen evolutionären, schadhaften, Hinterlassenschaften zu reinigen; indem wir uns den unbewussten und unterbewussten Anteilen in uns selbst stellen, sie als unserem bisherigen Menschsein zugehörig anerkennen und sie dann dem Göttlichen hingeben, auf dass sie für immer verschwinden. Anstatt uns genau damit weiterhin gegeneinander ausspielen zu lassen.
Wenn wir bereit sind, unser Ego zu überwinden, kann der kleinste, unscheinbarste wahrhaftige Impuls das Zünglein an der Waage sein und große Veränderungen bewirken.
Manche sagen, der Weg sei das Ziel
Denn am Ende stünde der Tod und man solle jeden Augenblick der momentanen Gegenwart achten, dafür dankbar sein und ihn wertschätzen. Allein darüber könnte man ewig philosophieren, wenn man Menschen in Not begleitet, die sich nichts mehr wünschen, als aus dieser nie endenden schmerzhaften Gegenwart herauszukommen. Andere könnten einwenden: Würde sich der Mensch dieser Schwierigkeiten des Wegs bewusst werden und vergegenwärtigen, käme er vielleicht schneller aus ihnen heraus.
Wie auch immer: Ich habe mich mit dieser Art von starren Kalenderweisheiten nie lange aufgehalten, weil sich mit der Zeit immer öfter nach dem Lesen ein "Aber ..." in mir erhob und ich demzufolge das Fragen und Suchen nie aufhörte.
Rückblickend stelle ich fest, dass das Ziel, das meine Seele sich für diese Inkarnation vorgenommen hat, meinen Weg durchs Leben bestimmte sowie all das, was sie dafür in mein Leben zog. Doch wie bei vielen anderen Menschen auch wurde mir dieses Ziel erst im Laufe der Wegstrecke enthüllt, was ab dem Moment als sehr befreiend, kraftgebend und beschleunigend empfunden wurde.
Wie die Mutter feststellte: Dadurch, dass wir als Menschheit inzwischen ein so weit entwickeltes Mental haben, im Unterschied zu den Menschen des biblischen Paradieses, das wir aus genau diesem Grund verlassen mussten, können wir an der nächsten Stufe unserer Evolution bewusst mitwirken; was eine noch wesentlich vollkommenere paradiesische Schöpfung hervorbringen wird – sofern man bereit ist, sich vorbehaltlos in den Dienst des Göttlichen zu stellen.
O Kind,
Für jeden gibt es eine Unmöglichkeit
Einen brennenden Widerspruch
Wenn du deine Unmöglichkeit gefunden hast
Hast du die höchste Möglichkeit gefunden
Denn sie ist zugleich das Hindernis und der Hebel
aus: Vom Körper der Erde oder Der Sannyasin, Satprem
Neuland
Der momentane chaotisch anmutende äußere Zustand dieser Welt, der in Wirklichkeit nur unserem inneren Zustand entspricht, fordert unsere wahre Menschlichkeit heraus, denn viele von uns sind über tierische Verhaltensmuster noch nicht wesentlich hinausgewachsen. Noch gelingt es uns nicht einmal, dem Anspruch Jesu Christi gerecht zu werden, und schon wartet etwas vollkommen Neues auf uns, das versucht, sich in dieser Welt zu manifestieren. Was erwartet man von uns, um damit in Resonanz zu gehen? Wenn diese andere, bessere Zukunft, diese "Neue Erde" von einer vollkommen anderen materiellen Beschaffenheit ist, als die jetzige, was braucht es dann, um in sie eintreten zu können?
Dafür müssen wir bereit sein, uns selbst zu verändern und entsprechend wandeln zu lassen, damit wir ihrer auch würdig sind.
Immer wieder lese ich in den alternativen Medien, wie toll es doch sei, in diese Zeit hineingeboren zu sein. Die Autoren beziehen sich dabei auf die globalen Ereignisse, die wirklich einen außergewöhnlichen Schritt in der Geschichte der Menschheit darstellen, das ist schon faszinierend. Aber ich frage mich, wie vielen von ihnen bewusst ist, welch großer evolutionärer Schritt auf sie zukommt, der nichts mit den äußeren Ereignissen zu tun hat, die letztlich nur eine Vorbedingung sind, ihn leichter bewältigen zu können? Was im Moment geschieht, ist der Versuch, weltweit die Rechtsstaatlichkeit wieder herzustellen, die Kriege und die Korruption zu beenden, unnatürliche, lebensfeindliche Ideologien zu ächten und die vielen Facetten der tagtäglichen Vergiftung unserer Biosphäre (hoffentlich bald und alle) zu verbieten. Aber waren wir da nicht schon einmal? Ist das wirklich so neu?
Wessen Bewusstsein schon aufgebrochen und geweitet wurde, vor allem das körperliche, erlebt diese Übergangszeit aufgrund der maximalen Widerstände nicht ganz so toll, eher überaus anstrengend und zuweilen auch schmerzhaft. Und er weiß, dass die äußeren globalen Veränderungen bei weitem nicht ausreichen, um in dieses vollkommen neue Milieu einzutreten. Auch noch so weit entwickelte zukünftige Technologien können und werden uns das nicht abnehmen.
Wer meint, dass er das, in dem wir bereits stecken, aus eigener Kraft bewältigen kann, wird erfahren, dass er damit immer mehr an seine Grenzen stößt, denn die Anforderungen als auch die Widerstände steigen mit zunehmender Bewusstwerdung. Es wird ihn eine geradezu beängstigende Macht ergreifen und ihn mit Empfindungen und Wahrnehmungen in Geist und Körper konfrontieren, die noch nie zuvor von ihm erfahren wurden und die ihn bis ins Mark erschüttern und ihn immer wieder bis hin an die Schwelle des Todes und jenseits davon tragen werden. Letztendlich wird die Einsicht reifen, dass all das nur noch mit vollkommener Überantwortung an die göttliche Führung vollbracht werden kann – keine Kompromisse mehr.
Weshalb sich also nicht hier und jetzt schon in der wahren Hingabe an die göttliche Führung üben, um das Kommen der wahren Goldenen Zukunft zu beschleunigen?
Die evolutionäre Krise ist noch nicht zu Ende
Wir können nicht davon ausgehen, dass wir zu jeder Zeit ein gesichertes Einkommen, Familie oder Freunde haben werden, die uns stützen, denn hat uns die "Coronazeit" nicht gezeigt, wie schnell es bis in die Familie und in die Freundeskreise hinein zu zwischenmenschlichen Zerrüttungen kommen kann? Mancherorts gibt es zwar wieder eine scheinbare Annäherung, aber wirklich aufgearbeitet wurden die Ereignisse noch nicht, und oft ist es nur ein fragiler Kompromiss und das Miteinander bleibt weiterhin verkrampft.
Wir werden noch für eine ganze Weile nicht umhin können, geliebte Menschen zu verlassen und auf gesunden Abstand zu gehen, wenn sie den eigenen Weg des inneren Wachstums zu sehr behindern, weil er noch nicht "populär" genug ist, um anerkannt zu werden.
Es sei denn, wir brauchen diesen Spiegel noch oder es sind noch karmische Verstrickungen aufzulösen.
Jeder wird hier seinen ganz eigenen Anforderungen und Trainingszeiten gegenüberstehen.
Die Welt dreht sich auch nach "Corona" und der Befriedung aller äußeren Kriege und Konfliktherde weiter. Und wer erfahren hat, was Läuterungsschübe sind, kennt die inneren `Schlachten´, die kein Mensch von außen sehen, beurteilen oder verstehen kann und die jetzt anstehen. Es wird immer dringlicher werden, wie schon Jesus Christus lehrte, dass wir die göttliche Führung an die erste Stelle in unserem Leben stellen. Das ist kein Verrat an unseren geliebten Nächsten, was aber paradoxerweise von Lebenspartnern oder Freunden häufig so empfunden wird und was sie mit Ablehnung quittieren. Wer dazu nicht bereit ist, obwohl seine Seele bereits danach verlangt, wird in eine spirituelle Krise schlittern, und wer weiterhin in der Opferrolle verharrt, wird leiden.
Wie schon oft erwähnt, werden die dem göttlichen Werk gegenüber feindlich gesinnten Mächten so lange geduldet, bis sich jeder Mensch ohne Wenn und Aber der göttlichen Führung unterstellt hat. Bis dahin werden sie damit fortfahren, die niedere Natur der Menschen zu nutzen, um Einfluss über sie zu gewinnen.
Ehrgeiziger, ungebremster und unbewusster technologischer Fortschritt könnte sich dabei für sie als hilfreich erweisen, denn nicht wenige Menschen sehen allein darin die Zukunft und sind fasziniert davon. Doch wenn wir nicht aufpassen, geben wir dadurch immer mehr gottgegebene Kräfte und Mächte ab, die uns innewohnen und jetzt der Entfaltung harren.
In diesem Spannungsfeld müssen wir uns wohl oder übel noch für eine ganze Weile weiterbewegen, es ist unumgänglich. Denn die nächste Revolution, welche die wirkliche Veränderung auf der Erde herbeiführen wird, ist eine spirituelle Revolution bis hinein in unsere physische Realität. Und diese (R)evolution nimmt ihren Anfang unausweichlich in unserem Inneren. Daran ist nicht zu rütteln.
– Sag Mâ, warum sind die Menschen in einem Netz gefangen?
– Ach, Kleine, das ist eine alte Geschichte ... Die Ärzte werden dir sagen, dass es an den Chromosomen liegt.
– Was ist das, die Chromosomen?
– Erstarrte Gewohnheiten. Weißt du, wie der Maulwurf, der sein Loch und seine Gänge gräbt.
– Kannst du sie nicht von ihren Gewohnheiten befreien?
– Ich könnte schon, aber ... Wollen sie denn überhaupt ihr Loch verlassen? Das sind kunstvolle Gänge, mein Kleiner! Etwas absolut Heiliges. Die würden schön aufschreien. Und sie werden dir sagen, das sei überhaupt nicht wissenschaftlich oder nicht katholisch oder nicht rational oder nicht physiologisch oder ... Nicht-nicht-nicht und nicht-nicht-nicht. Kurz, völlig unvernünftig.
– Und wenn du sie von ihrer Vernunft abbringen würdest?
– Das bleibt abzuwarten ...
...
– Sie haben es so gewollt. Hör mal, du hast noch gar nichts von ihrem Netz verstanden. Ich bin nicht hier, um verblüffende Wunder zu wirken, ich bin dazu da, sie zu veranlassen, aus ihrem Netz zu treten. Nun braucht es allerdings eine gehörige Dosis an Ersticken, damit sie es überhaupt verlassen wollen. Also ersticke ich sie Stück für Stück – oder vielmehr, sie ersticken sich selber.
– Aber du, wer bist du da drinnen?
– Der Schmerz der Erde.
Schweigen trat ein ....
– Sie lieben ihren Schmerz, sie wollen ihn nicht loslassen. ...
aus: Gringo – Ein Märchen über die Evolution, Satprem
Wir können die Chromosomen oder die menschliche DNA soviel studieren wie wir wollen – wir werden das, was kommt, niemals kontrollieren können, denn es liegt jenseits von allem, was wir zu wissen glaubten.
GOTT SEI DANK.





