Jetzt hab ich ihn also auch gesehen ...

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Er ist da: Der Tag der Wahrheit!

(Achtung, Satire)

 

Vor Jahren hätte ich solch einen Film recht unterhaltsam gefunden, aber heute bin ich nicht sonderlich davon beeindruckt. Interessant nur, dass zeitgleich gewisse Kräfte mit der Holzhammermethode darauf drängen, der ach so dummen Meute schonend nahezubringen, dass wir nicht allein im Weltall sind und dass die bevorstehende Ankunft Außerirdischer alles auf diesem Planeten verändern wird.

Während sie uns von Regierungsseite, bisher eigentlich nur einer, die in der Welt über Bild und Ton die meisten fragwürdigen Narrative über diese Welt auskippte, uns gleichzeitig langweilige und nichtssagende Minihäppchen an Aufklärung liefern und im Netz ein Meme dazu das andere jagt. Wir könnten sonst ja planlos ausflippen, und es muss doch alles nach Plan laufen, ihrem Plan.  

Nun ist es ja keine seltene Meinung, dass Menschen sagen, momentan würden wir vielerorts (natürlich nicht in jedem Land, wo kämen wir da hin!) von den Dümmsten regiert, nicht von den klügsten und bewusstesten Menschen; was natürlich empörend ist, so sehr wie sich alle seit Jahrhunderten bemühen, uns ein wirklich reichhaltiges und schönes Leben in Freiheit zu ermöglichen. Aber wenn ich mich mit ganz "normalen" Menschen wie Du und Ich unterhalte, so überraschen mich die oft überaus tiefgründigen und detaillierten Anschauungen zum Thema Leben auf anderen Welten, basierend auf intuitivem und tief in uns allen verborgenem Wissen. Soll heißen: Diese Vorstellungen und die damit verbundene Erwartungshaltung einem möglichen Erscheinen Außerirdischer gegenüber ist durchaus besonnen und erwachsen. Ist das nicht erstaunlich?

Auch winken die meisten meiner Gesprächspartner nur noch müde ab zum Thema "Aufdeckung", weil sie wissen, dass man uns dieses Wissen, wie vieles andere auch, schon immer vorenthält; man, das sind die Re-gier-enden, – oder doch eher jene, die diese in der Hand haben ...? Sie picken sich schon immer erst das heraus, was ihnen im Geheimen nützt und ihnen einen alleinigen Vorteil sichert – wem gegenüber eigentlich? Ach ja, uns gegenüber. Aber es könnte auch nur zu unserem Schutz sein, wir wären sonst vielleicht überfordert, oder …? 

Hier höre ich lieber auf, weiter zu sinnieren, es geht ja schließlich nur um einen Film. 

 

Näher darauf einzugehen, dass mit den Grauen wieder einmal das langweiligste aller Narrative über Art und Aussehen von Außerirdische bedient wird: geschenkt. Vielleicht sollte es einfach nur die Fortsetzung des inzwischen scheinbar erwachsenen und extrem gealterten Außerirdischen E.T. des früheren gleichnamigen Films sein? Wer auch kann sich schon vorstellen, dass sie anders aussehen und von anderer Gestalt sein könnten, die außerirdischen Besucher? Wobei ich bei der Schlussaufnahme wirklich drauf und dran war, reflexartig aufzuspringen und dem armen alten Grauen am liebsten geholfen hätte, seinen überdimensionierten Kopf zu stützen auf seinem dünnen Hälschen, damit er nicht abbricht ...

Neu ist allerdings die Botschaft zu den Grauen (naja, in Stargate SG-1 waren sie als Asgard immerhin schon einigermaßen umgänglich und einsichtig, weil sie Hilfe brauchten):

"Seid bitte lieb, wenn sie kommen, ihr Barbaren, es sind empfindsame emphatische Wesen und ihr habt sie bisher nur misshandelt!"  

Was jedoch nicht einer gewissen Wahrheit entbehrt, das mit den Barbaren, wenn man sich die "menschlichen"  Eroberer und Kolonisierer dieses Planeten durch die Jahrtausende bis heute näher und ohne buntgefärbte und kinotaugliche Sentimentalität betrachtet, nicht erst angefangen bei den Kreuzrittern, die in manchen Kreisen gerade wieder eine Neuauflage der unreflektierten Bewunderung erfahren ...

Ehrlich gesagt: Hätten nicht eben dieselben Leute (bis natürlich auf den Regisseur dieses Filmes) in jedem Blogbuster nur bösartige Aliens dargestellt, die uns entweder fressen wollen, unseren Planeten übernehmen oder vernichten und/oder uns  versklaven, wäre so manches Schlafschaf gar nicht auf die Idee gekommen, vor Außerirdischen Angst zu haben. Was vielleicht auch daran liegt, dass der Glaube an unseren geliebten Schöpfer bis vor ein paar Jahrzehnten noch mehr in den Menschen verankert war als heutzutage und das Denken und Fühlen der Geborgenheit in dieser Welt bestimmte. Aber vielleicht wurde oder wird wiederum gerade das als störend empfunden, wer weiß? Denn schweift der Blick erst zu fernen Sternen und rückt das Erreichen dieser aufgrund neuer Technologien immer mehr in greifbare, reale Nähe für unsere fünf Sinne, wen interessieren da noch die unerforschten inneren Welten als Tor zu Unsterblichkeit und Glückseligkeit, von denen uns die Avatare und Weisen berichten, denn haben sie uns jemals auch nur den geringsten Beweis dafür geliefert ...?

Wo hingegen andere Erdenbürger des Wartens auf diesen Gott oder das Himmelreich Gottes mangels eines verstopften Kommunikationskanals zu IHM inzwischen so müde geworden und desillusioniert sind, dass sie sich nichts mehr wünschen als zumindest endlich einen leibhaftig vor ihnen stehenden und sichtbaren Repräsentanten, den man anbeten und dem man die Führung überlassen kann, der alles hier unten endlich aufräumt und richtet, was wir selbst verbockt haben, – und wenn es ein Alien ist.

In der Zwischenzeit üben wir uns schon mal im Personenkult, denn was uns die Heiligen an Wissen hinterlassen haben zu dem Thema Gott, Erleuchtung, göttlicher Verwirklichung etc., das ist einfach zu kompliziert und zu anstrengend, wer versteht schon dieses abgehobene, mitunter weichgespülte Geschwurbel nie eingetretener Versprechungen und das strenge Reglement, dorthin zu gelangen? Und wer kann schon beweisen, ob das überhaupt alles stimmt? Ist ja nichts davon "greifbar". 

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Herr hat uns wohl vergessen, und er muss ein totaler Langweiler sein im Erschaffen seiner Geschöpfe, sieht man das nicht an diesem Planeten? Wenn ich mir die Schöpfung betrachte ohne die menschlichen Geschöpfe, so komme ich aufgrund der schon von außen sichtbaren Artenvielfalt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Doch die menschliche Gestalt, na ja, was hat er sich dabei nur dabei gedacht?

 

 

Hinweis: Das Bild dient tatsächlich nur der humoristischen Anspielung auf unser äußeres, körperliches Erscheinungsbild als Mensch.

Ich bin weit davon entfernt, mich über kulturelle Bräuche lustig zu machen. 

 

Aber ich darf nicht ungerecht sein: Noch sind wir in den Augen Sri Aurobindos nur ein Übergangswesen, und die meisten von uns zeigen äußerlich noch lange nicht das Aussehen, das unserem wahren, inneren Seelenzustand entspricht, das soll bislang nur bei wenigen der Fall sein.

 

Aber zurück zu IHM, dem wahren Weltengestalter: Wenn er also schon so ein Langweiler ist, ohne jede Fantasie und kreativen Einfallsreichtum im Erschaffen seiner Geschöpfe, ganz zu schweigen von unserer mangelnden Belastbarkeit, Robustheit und Stärke, kann er uns auf dieser Erde dann nicht wenigstens vor den Bedrohungen aus dem Weltall schützen, wenn wir doch repräsentativ und Vorreiter sein sollen für die gesamte universelle Evolution? Sind wir dann nicht vorrangig schützenswert? Nicht nur vor immer wieder auftauchenden gewaltigen Asteoriden, dem drohenden Hitzetod durch die Klimaerwärmung, Magnetstürmen der Sonne, der Überflutung von aus dem Nichts entstehenden Killer-Viren und Insekten, und insbesondere vor der Gefahr marodierender Außerirdischer?

Oder könnte vielleicht doch etwas dran sein an den uralten Schriften, die behaupten, wir würden über alles und jeden nur unsere eigene, begrenzte, egohafte Wahrnehmung stülpen, so also auch über das zwangsläufig rüpelhafte Benehmen Außerirdischer und ihre Absichten? Doch halt: In diesem Film sind sie ja überaus freundlich und emphatisch; selbst, wenn sie Kinder entführt, ihr Bewusstsein manipuliert und sie einem traumatischen Erlebnis ausgesetzt haben und diese jetzt als Erwachsene plötzlich von menschlichen Bösewichten dafür gejagt, verletzt und mit dem Tod bedroht werden; wobei die Aliens dabei anscheinend nur gleichgültig zusehen, anstatt sie zu beschützen und einzuschreiten: Sie meinten es doch nur gut!

Also seid bitte freundlich, wenn sie dann alle kommen!

 

Soweit meine spontanen Gedanken dazu. Aber was weiß ich schon, ich einfältiges, undankbares Geschöpf. 

Nur eines muss ich loben, es waren wieder alle altbewährten Filmzutaten drin: Schwarze Bösewicht-Limousinen, Auto-Verfolgungsjagden, ums abgelegene Haus herum schleichende düstere Eindringlinge, Schießereien mit immer denselben, nie weiter entwickelten Ballerwaffen, traumatisierte nur-deshalb-Bösewichte, Helden wider Willen und vieles mehr, Chapeau! Sogar die Kornkreise hatten diesmal einen großartigen Auftritt, hat mir gefallen. 

Nur eines habe ich wirklich vermisst, denn ich bin ein absoluter Fan außerirdischer Fluggeräte und Fortbewegungsarten: einige dieser prächtigen, farbigen, lebenden und formverändernden Raumschiffe, wie ich sie in meinen Visionen schon gesehen habe, die hätten mir gut gefallen.

Wer weiß, vielleicht komme ich ja aus der Zukunft und bin hier nur aus Zufall gestrandet …? 

 

 

😉

 

 

Was die andere Frage betrifft, so gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es in keinem Teil des materiellen kosmischen Systems außer der Erde Leben gibt. Zweifellos können die Sonnen und Nebel kein materielles Leben beherbergen, weil es dafür nicht die notwendige Grundlage gibt, aber wo immer es eine geformte Welt gibt, kann Leben existieren. 

Früher war es üblich, anzunehmen, dass Leben nur unter Bedingungen existieren kann, die mit denen der Erde identisch sind, aber jetzt entdeckt man, dass sogar der Mensch und die Tiere sich an atmosphärische Bedingungen anpassen können, wie sie in der Stratosphäre vorkommen – das beweist, dass alles von der Anpassung abhängt.

Es gibt Tiere, die nur im Meer existieren können, dennoch sind Meerestiere amphibisch geworden oder haben sich in Landtiere verwandelt – so können Tiere auf der Erde durch die Gewohnheit der Anpassung nur in einem bestimmten Bereich der Atmosphäre leben und Sauerstoff benötigen, aber sie könnten sich an andere Bedingungen anpassen – es ist ein Gesetz der Gewohnheit der Natur, kein Gesetz der unvermeidlichen Notwendigkeit der Natur. Es ist daher durchaus möglich, dass Leben auf anderen Planeten in unseren und anderen Systemen existiert, obwohl die Wesen dort vielleicht nicht völlig gleich sind wie die irdische Menschheit oder das Leben. 

 

Sri Aurobindo

 

 

 aus einer bestimmten Perspektive betrachtet hat jedes Ding seine wesentliche Rolle, seine Daseinsberechtigung, seinen Platz in der Geschichte des Universums. 

Es ist wie dieser sehr starke Eindruck, dass die Chinesen vom Mond stammen, dass, als der Mond erkaltete, es einigen Wesen gelang, auf die Erde zu kommen, und diese Wesen bildeten den Ursprung der chinesischen Nation; doch heute bleibt davon nur noch eine Spur – eine Spur, die die Erinnerung an diese Besonderheit ist. 

Und überall ist es dasselbe: Wenn man die Individuen jeder Nation betrachtet, stellt man fest, dass in jeder Nation alles vorhanden ist, aber mit der Erinnerung … der Erinnerung an eine Besonderheit, die ihre Daseinsberechtigung im großen irdischen Entfalten war.

 

             Die Mutter

 

 

 

Nichts im Universum existiert außerhalb von IHM, Alles IST ER, der Spirit, der Schöpfer von Allem. Sensationell oder furchteinflößend ist die Vorstellung außerirdischen Lebens nur für das begrenzte menschliche Ego, weil wir uns deshalb, wie die Mutter sagte, so entsetzlich klein fühlen ...

Aber das ist gerade dabei, sich zu ändern, hier auf der Erde – für alle, die es annehmen wollen.   

 

 

 

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